Die typischen
Entwicklungsschritte des Niederwaldes in drei naturnah
gestalteten Dioramen in der Erlebniswelt.
Das Niederwald-Diorama.
Einst wurden die Niederwälder des Lützelsoons zur
Gewinnung von Eichenlohe und Brennholz etwa alle 15 bis 20
Jahre auf den Stock gesetzt. Durch die intensive Nutzung entstand
ein vielschichtiges Waldgefüge mit ausgeprägter
Kraut-, Strauch- und Baumschicht. In den deckungs- und nahrungsreichen
Gefilden fühlten sich z. B. das Haselhuhn und die Wildkatze
sowie zahllose Vogel- und Insektenarten wohl.
Die Bedeutung der Niederwälder hat sich in den vergangenen
Jahrzehnten grundlegend gewandelt: Die Eichenlohe zur Gerbung
von Leder wurde durch chemische Produkte ersetzt, der Brennholzbedarf
ging durch den Einsatz von Öl und Gas rapide zurück.
Dies hatte zur Folge, dass ein strukturreicher Niederwald
im Lützelsoon heute nicht mehr anzutreffen ist.